Heide-Harz


Wahrenholz



Wahrenholz mit seinen 3.618 Einwohnern (2001) gehört zur Samtgemeinde Wesendorf im Landkreis Gifhorn. Es liegt im südlichen Teil der Lüneburger Heide. Man erreicht Wahrenholz über die Bundesstraße 4 (Hamburg-Harz). Die B 4  hat bei Braunschweig Anschluß an die Bundesautobahn Ruhrgebiet-Hannover-Berlin. In Wahrenholz gibt es eine ev.-luth. Kirche, Grundschule, Kindergarten, Jugendtreff, Bücherei, Außenstelle der Kreisvolkshochschule, Sparkasse, Volksbank, Postagentur, Supermärkte, Einzelhandelsgeschäfte, Friseure, Cafés, Allgemeinmediziner, Zahnärzte, Tierarztpraxis, Apotheke, mehrere Gasthöfe, Sport- und Tennisplätze, Grillplätze z.T. mit Schutzhütten, Reithallen und -platz sowie eine Schießsportanlage. Wer mehr über die historischen Ereignisse wissen möchte, erfährt hier etwas über die interessante Wahrenholzer  Geschichte.


Am östlichen Ortsausgang gegenüber von der Kirche fließt die Ise an der alten Wassermühle vorbei.


Wahrenholz hat einen eigenen Bahnhof und Busverbindungen zu den nächstgrößeren Städten. Gifhorn ist ca. 20 km und Wolfsburg ca. 30 km entfernt. Mit der Bundesbahn kommt man von Uelzen oder Braunschweig und Gifhorn nach Wahrenholz.


Kutschfahrten von einigen Gast- und Reiterhöfen führen zu einem touristischen Anziehungspunkt, dem "Heiligen Hain". Es ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands mit Heideflächen, urwüchsigen gemischten Beständen und vor allem Wacholdergruppen. Bereits 1913 wurde für seinen Kernbereich verfügt, dass das Kulturartenverhältnis nicht mehr verändert werden durfte. Seit 1952 steht das inzwischen von 5,75 auf 40,30 ha vergrößerte Gebiet unter Naturschutz im heutigen Sinne. Der Lönsstein, der an den großen Heidedichter Hermann Löns erinnert, lädt mit seinen Ruhebänken zum Verweilen ein, ebenso wie der alte Schafstall. Das Landschaftsbild  wird durch die Vielfalt der ausgedehnten Wälder, Auen-,  Moor- und Heidelandschaften geprägt. Die Landschaft ist nicht nur bei Wanderfreunden sehr beliebt, sondern bietet auch ein gut ausgebautes Fahrradwegenetz und Reitwege. 
 
 


Da die Wahrenholzer gern und viel feiern, findet auch das traditionelle Osterfeuer (s. Foto), Oktoberfest, ein Mühlenfest sowie 2 x im Jahr ein Jahrmarkt (früher Krammarkt) statt, um nur einige der größeren Veranstaltungen zu nennen. Die vielen Vereine im Ort gestalten zusätzlich noch diverse eigene Feiern. Der jährliche Höhepunkt ist das mehrtägige Schützenfest, das die Schützengesellschaft von 1631 veranstaltet und viele Besucher von Nah und Fern anlockt. 

Das Wappen der Gemeinde Wahrenholz zeigt ein blaues schräglinkes Wellenband. Im oberen linken Feld liegt eine schwarze Wolfsangel und unten rechts ist ein Eberkopfzu sehen. Die Farben  Blau und Gold symbolisieren das Blau des Himmels und das Gold der Sonne. Das Wellenband symbolisiert den Fluß Ise, der durch die Gemarkung fließt.Die Wolfsangel, ein altes Jagdgerät, aber auch ein Zeichen der Wehrhaftigkeit, symbolisiert die Verbindung zu den Grenzbefestigungen (Burg) an der Ise gegen die Sldaweneinfälle um das Jahr 1000. Der Eberkopf weist auf die guten "Jagdgründe" hin.


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